Was können KI-Mitarbeiter tatsächlich?
Realistischer Blick auf Fähigkeiten und Grenzen von Orconic-Agenten — was funktioniert heute, was nicht.
Zuletzt aktualisiert: 2026-05-17
Was können KI-Mitarbeiter tatsächlich?
Wir sind absichtlich konservativ, was Versprechen angeht. Hier ist eine ehrliche Einordnung — was Orconic-Agenten heute gut können, wo sie an Grenzen stoßen, und wo der Mensch im Loop bleibt.
Was Agenten gut können
- Textverstehen und -klassifikation: Tickets sortieren, Tonalität erkennen, Sprache identifizieren.
- Strukturierte Datenextraktion: aus E-Mails, PDFs, Formularen.
- Routinemäßige Antworten: nach klaren Vorlagen, mit kontextbezogener Anpassung.
- Recherche-Zusammenfassung: Inhalte mehrerer Quellen verdichten.
- Tool-Ausführung: definierte API-Calls, CRM-Updates, Slack-Posts.
- Mehrstufige Aufgaben: wenn jeder Schritt klar formuliert ist.
Wo Agenten weniger gut sind
- Mehrdeutige Geschäftsentscheidungen ohne klare Regeln.
- Sehr lange Konversationen ohne Auffrischung des Kontexts.
- Kreative Konzepte, die echtes Branding-Verständnis brauchen.
- Rechtsverbindliche Aussagen — hier bleibt der Mensch in der Verantwortung.
Was wir nicht versprechen
- Keine "perfekte" Erkennung jeder Anfrage.
- Keine Halluzinationsfreiheit. Agenten können Dinge erfinden, wenn der Kontext fehlt.
- Keine spontane Empathie. Ein Empathie-Skript ist kein Ersatz für einen guten Menschen am Telefon.
Wann Human-in-the-Loop sinnvoll ist
Aktiviere Human Approval bei:
- Rechnungen > definiertem Schwellwert
- Beschwerden mit erkannter Eskalation
- Erstkontakten mit Großkunden
- Allem, was du persönlich noch nicht abgegeben hättest
Tools, die ein Agent bekommen kann
- E-Mail senden / lesen
- CRM lesen / schreiben
- Helpdesk-Ticket anlegen / aktualisieren
- Slack / Teams posten
- Dokument generieren (PDF/Word)
- Datenbank-Query in deinen Schemata
- Benutzerdefinierter HTTP-Call mit JSON-Schema
Jedes Tool ist einzeln freischaltbar und protokolliert.