Workflow läuft nicht — was tun?
Systematische Fehlersuche bei Workflows: Logs lesen, Schritte isolieren, häufige Ursachen.
Zuletzt aktualisiert: 2026-05-17
Workflow läuft nicht — was tun?
Wenn ein Workflow stehen bleibt oder unerwartete Ergebnisse liefert, hilft eine systematische Diagnose. Hier ist die Reihenfolge, die in 90 % der Fälle reicht.
1. Den richtigen Run finden
Im Reiter Runs des Workflows siehst du alle Läufe. Filtere nach Status: failed, cancelled, timed_out. Klicke den jüngsten Fehlversuch an.
2. Logs lesen
Jeder Block protokolliert:
- Eingabe (was er bekommen hat)
- Ausgabe (was er produziert hat)
- Fehler (falls aufgetreten)
- Dauer
Erwarte das Erwartete: oft ist die Eingabe schon falsch, der Schritt selbst funktioniert.
3. Typische Fehlerklassen
Klasse | Ursache | Fix
----------------------- | -------------------------------------- | -----------------------
Variable undefined | Vorgängerblock hat anderen Pfad | Variablenname prüfen
Integration 401/403 | Token abgelaufen | Integration neu verbinden
Timeout in AI-Step | Prompt zu groß / Modell überlastet | kürzen oder Modell wechseln
JSON-Parse-Fehler | Modell antwortet nicht im JSON-Format | Schema im Prompt erzwingen
Rate Limit | Drittsystem-Quota | Retry mit Backoff aktivieren
4. Schritte isolieren
Im Step-Debugger kannst du einen einzelnen Block mit beliebigem Mock-Input erneut ausführen, ohne den ganzen Workflow zu starten.
5. Retry-Politik prüfen
In den Block-Einstellungen findest du:
- Max Retries: wie oft wird neu versucht
- Backoff: exponentielle vs. lineare Pausen
- Idempotenz-Schlüssel: verhindert Doppelausführung
6. Versionen vergleichen
Wenn der Workflow gestern lief und heute nicht, vergleiche im Reiter Verlauf mit der vorherigen Version. Oft war es ein kleiner Edit.
7. Support kontaktieren
Wenn nichts hilft: kopiere die Run-ID und schreibe an support@orconic.com. Bei kritischen Vorfällen mit Trial- oder Business-Plan: Reaktionszeit < 4 Stunden.