Wie funktioniert der Workflow-Canvas?
Die Bedienelemente des Canvas erklärt: Blöcke, Verbindungen, Variablen, Versionen.
Zuletzt aktualisiert: 2026-05-17
Wie funktioniert der Workflow-Canvas?
Der Canvas ist die visuelle Oberfläche, auf der du Workflows zusammensteckst. Er folgt einem einfachen Modell: Blöcke mit klar definierten Ein- und Ausgängen, verbunden über Kanten, die Datenflüsse darstellen.
Blocktypen
- Trigger — Startpunkte (Webhook, Schedule, Manual, Event).
- AI Step — ein Modell führt eine Aufgabe aus.
- Action — ruft eine Integration auf (z. B. Slack-Post, CRM-Update).
- Branch — verzweigt anhand einer Bedingung.
- Loop — iteriert über eine Liste.
- Human Approval — pausiert, bis ein Mensch entscheidet.
- End / Return — Endpunkt mit Ausgabe-Payload.
Verbindungen
Ziehe vom Ausgang eines Blocks auf den Eingang des nächsten. Mehrere Eingänge sind erlaubt; der spätere Block läuft erst, wenn alle Vorgängerblöcke fertig sind.
Variablen
Auf alle vorherigen Blockausgaben greifst du per Mustache-Syntax zu:
{{trigger.body.kundenname}}
{{steps.klassifikation.klasse}}
{{env.SLACK_VERTRIEB_CHANNEL}}
Drei Namespaces:
trigger— was der Trigger geliefert hat.steps.<id>— Ausgabe eines konkreten Schritts.env— Workspace-Variablen, im Settings-Bereich definiert.
Versionen
Jeder Speichervorgang erzeugt eine neue Version. Im Reiter Verlauf kannst du:
- Diff zwischen zwei Versionen sehen
- Auf eine frühere Version zurückrollen
- Eine Version als Entwurf klonen
Tastatur-Shortcuts
Cmd/Ctrl + S— speichernCmd/Ctrl + Z— rückgängigCmd/Ctrl + Enter— TestlaufShift + Drag— mehrere Blöcke markieren
Performance-Hinweise
- Halte einzelne Workflows unter ca. 30 Blöcken. Größere Workflows lieber in Sub-Workflows zerlegen.
- AI-Steps cachen ihre Ergebnisse bei identischer Eingabe — sehr nützlich beim iterativen Entwickeln.